scharfe sachen

September 22, 2008 by berndb

Kennt Ihr diese sau leckeren süßsauren Chilisaucen aus dem Asialaden? Vor Glutamat nur so strotzend und gar nicht so scharf? Was gibt es besseres, als sie selbst zu machen und ohne Geschmacksverstärker und chemische Zusätze. Eigentlich ganz simpel:

8 Chilischoten ( Rote hatte ich nicht, also mussten die Grünen ran. Ist nicht politisch gemeint.) klein schneiden und im Mörser mit einem EL groben Meersalz  bearbeiten. Schön die Kerne mit drin lassen!

10 EL Reisessig, 10 EL Wasser und 10 EL Zucker aufkochen und zu einem leichten Sirup verköcheln lassen. In der Zwischenzeit 4 Knoblauchzehen fein hacken und in Öl leicht andünsten ( Mir ist der Knofi heute doch etwas dunkel geraten. ) Knoblauch, gemörserte Chilis langsam unter den Sirup geben und etwas köcheln lassen. Fertig.  Ab ins Glas damit und abkühlen lassen.

Beim nächsten Mal nehme ich noch ein paar Chillies mehr dazu. Der Schärfe wegen.

Qype: Finnegans Wake in Hamburg

September 18, 2008 by berndb

Hamburg - Bars & Kneipen - Kneipen - Irish Pubs

Am späteren Abend führte uns der Weg ins Finnegans. Hier war ich noch nie, machte auch nichts und Guinness ist immer einen Gang wert.

Wenn ich das Finnegans Wake einmal mit dem “Limerick”:http://www.qype.com/place/62912-Limerick-Gaststaette-Hildesheim in Hildesheim vergleiche, ähneln sich die Lokale sehr. Ähnliche Ausstattung, ähnliches Angebot an Getränken. Die Preise sind ok. Für 0,4 ltr. Guinness müssen 3,50 EUR berappt werden.

Der Unterschied? Authentizität. Die meisten Gäste, wie auch der Wirt, sind nicht deutsch. Englischsprachige Leute aus allen Winkeln der Welt scheinen sich hier einzufinden. Im nach hinnein betrachtet, eigentlich keine schlechte Sache. Im eigenen Land mal keinen Heimvorteil zu haben.

Nette Begrüßung nach Betreten des Pubs und ein kurzer Smaltalk zwischen meiner Begleitung und dem Wirt, Ahh, you are a German. Bernd der Brot. Na immerhin etwas.

Denke, wer ein gepflegtes Guinness mit Freunden trinken möchte ist hier schon richtig aufgehoben. Sentimentalität ist nicht gefragt, eher die Lust in rustikaler Umgebung einen Drink zu haben, zu reden oder Premier-League- und Rugbyübertragungen zu sehen.

Mir hat es ganz gut gefallen und das schöne an meinem Namen auch ohne Brot, er prägt sich ein und ich wurde mit Ciao Bernd verabschiedet.

Man muss nicht alles so bierernst nehmen, daher auch die Sternchen.
Mein Beitrag zu Finnegans Wake - Ich bin BerndB - auf Qype

william blake oder twittern bildet

September 10, 2008 by berndb

Love’s Secret

Never seek to tell thy love,
Love that never told can be;
For the gentle wind doth move
Silently, invisibly.

I told my love, I told my love,
I told her all my heart,
Trembling, cold, in ghastly fears.
Ah! she did depart!

Soon after she was gone from me,
A traveller came by,
Silently, invisibly:
He took her with a sigh.

William Blake

wer anderen eine freude macht, oder gastfreundschaft auf italienisch

September 1, 2008 by berndb

An einem Sommertag hatte ich ein prima Mittagessen. Prima ist etwas untertrieben, es war Klasse. Drüber schrieb ich einen kleinen Betrag auf Qype . Was auch immer dem Wirt Gutes erfahren ist, er bereitete mir eine überraschende Freude, als ich ihn neulich aufsuchte.

Er sollte mir einen Gefallen tun. Nämlich einen Landwirt in Pergine Valdarno anrufen und eine Salami bestellen. Denn dort gibt es die beste Salame Finocchiona des Universums. Aber es kam ganz anders.

Ich wurde freundschaftlich empfangen und bewirtet. Von einem Gläschen Wein über Antipasti, Schweinmedallons in Cognac-Weissweinsauce bis hin zum Caffé und einem vortrefflichen Grappa. Sprachlos war ich. Beim besten Willen konnte ich mich dieser Gastfreundschaft nicht entziehen und freue mich über diese Geste immer noch.

Wenn einem soviel Gutes widerfährt, ist es einen Artikel wert. Danke, Raffaele! :-)

one for you, one for me…

September 1, 2008 by berndb

Ein nicht so trister Montag, wie das Wetter vielleicht vermuten ließe, beginnt. Setzt sich fort. Liebe Menschen denken an einen. So auch eine liebe Freundin, die nur Gutes im Schilde führt:

;-) Schöne Montage!

küss mich bitte :-))

August 26, 2008 by berndb

Nichtsahnend schlürfe ich meinen doppelten Esspresso beim Portugiesen , da fällt mein Blick auf eine Postkarte

zu Küss mich bitte ! Wenn das nicht eine nette Aufforderung ist.

Küsse verstehen:

Kuss auf die Hand… ich verehre dich.

Kuss auf die Wange… Ich möchte, dass wir nur Freunde sind.

Kuss auf die Lippen… Ich liebe dich.

Kuss in den Nacken… Ich will dich.

Kuss auf die Ohren… Ich spiele nur mit dir.

Kuss auf die Stirn… Ich pass auf dich auf.

Ein Blick in die Augen… Küsse mich bitte!

tomaten, rot und treu?

August 23, 2008 by berndb

Ich fragte mich, irgendwann im laufe des Tages:

Wenn Tomaten erröten, bleiben sie sich dann selbst treu? Oder sind es treulose Tomaten, wenn sie sich entfernen? Sind sie treuer, wenn sie näher kommen? Sind sich gelbe selbst treuer?

Wie ist es mit den treulosen Tomaten?

leidenschaften

August 20, 2008 by berndb

Also, da hab ich doch ein Faible für Radfahren und Whisky. Beides im Übermaß ist ungesund und mehr Spaß habe ich beim schnellen radeln.

Nun hab ich’s, um beides miteinander zu verknüpfen:

Zitat von der Website: This Ardbeg cycling shirt has become something of a cult piece of kit. This is a classic three rear pocket cycle jersey made from breathable Airtex material. The Ardbeg branding will enable you to be easily identified on the road….or off road! The Velo Club D`Ardbeg swear by them. Happy cycling…

Na dann, slainte!

;-)

Wenn Leib & Seele hier nicht zusammen passen, dann weiss ich es auch nicht.

toskana, oder wie sehr tut fern weh?

August 19, 2008 by berndb
Tenuta Agraria La Pieve, was für ein klangvoller Name. Landgut, kleine Dorfkirche, gelegen in der Toskana. Malerisch? Nein, eher praktisch und gut erreichbar an der Landstrasse von Ambra Richtung Arrezzo gelegen befindet sich das Geschäft der Tenuta La Pieve. Ein kleiner, gemütlich wirkender Verkaufsraum läßt Platz, um sich in Ruhe über das Angebot zu informieren.
Beim ersten Besuch vor einigen Jahren, eher durch Zufall und Neugier darauf aufmerksam geworden, vereinbarten wir hier unsere erste Weinprobe. Sergio, der Besitzer, lud uns ein paar Tage später zu einem Tasting ein. Pünktlich, wie wir nun einmal sind, waren wir an Ort und Stelle. Acht Erwachsene und acht Kids. Nach der herzlichen Begrüßung erfuhren wir, dass die Weinprobe im Dorf an anderer Stelle stattfinden würde. Also wieder in die Autos und Sergio hinter her gefahren.
Unser kleiner Konvoi schlängelte sich auf schmalen Strassen durch das Dorf hinauf zu einem, auf einem Hügel gelegenen und von einer hohen Mauer umringten Landsitz. Die Zufahrt zum Landsitz durch das Portal auf das Grundstück über von Pinien umsäumten Serpentinen ließ uns schon den Atem stocken. Vor dem herrschaftlichen Haus angelangt, schauten wir uns verdutzt um und fragten uns verwundert: hier??? Sergio klärte uns auf, dass seine Vorfahren Freunde der Medici waren. Ende des 17. Jahrhunderts bekamen sie dieses Kleinod der Medici übertragen.
I
nzwischen wird im ehemaligen Pferdestall Wein gelagert, benachbarten Wirtschaftsräumen Vin-Santo in Ruhe gelassen und Wein verkostet. Man kann es auch mieten, um zu feiern. Wenn ich mir das leisten kann, lasse ich es Euch alle wissen und lade Euch ein!
Im großzügig angelegten Foyer wartete bereits Sergios Frau hinter einem kleinen Buffet toskanischer Köstlichkeiten auf uns. Salame Finocchiona, Oliven, Prosciutto, selbstgebackenes Brot, Olivenöl. Es kann losgehen. Verkostet wurde eine herrliche Cuvvee aus Trebbiano, Malvasia e Chardonnay namens Zefiro, ein Chianti Classico, einen Vino Rosso Toscano, sowie einen Rosé und ein Vin Santo. Beeindruckend wie der Landsitz. So beeindruckend, dass ein Freund befand, er sei eigentlich kein Weintrinker, aber dennoch nahezu eine Flasche allein trank. Oder waren es Zwei? Der Rosso Toscano Il Bottaio ist mein Favorit. Tiefdunkel, samtig, nicht so kantig,erdig wie ein Chianti…. Zum Vin Santo wurden natürlich selbstgebackene Cantuchine gereicht. Zum verlieben.
Im Anschluss an die überaus gesellige, ansprechende Weinprobe unterhielt uns Sergio mit Plaudereien über Weinanbau und Herstellung, über Land und Leute. Wir liessen die Seele baumeln und den Blick über die Landschaft von herrschaftlichen Hügel schweifen.
Wenn ich das so schreibe, bekomme ich Fernweh. Ich will wieder dahin! je früher, desto besser. Zum Abschluss des Urlaubs kauften wir im kleinen Geschäft an der Strasse soviel Wein, wie noch ins Auto passte. Im Laufe des folgenden Jahres stellte sich heraus, es war zu wenig. So ist es inzwischen Tradition hier Wein zu kaufen, mit nach Hause zu nehmen und an die schöne Zeit zu denken. Und, überaus wichtig, sich auf den nächsten Besuch zu freuen.

glücksshopping oder wer die wahl hat, hat die qual. oder wofür und wogegen entscheide ich mich?

August 17, 2008 by berndb

Neue Schuhe braucht der Mann. Welche nur? Welchen zu welchem Anlass? Ich entschied mich für beide und zugleich gegen ein prall gefülltes bankkonto. ;-)